Vergütungssystem der Universal-Investment-Luxembourg S.A.

Die Universal-Investment-Luxembourg S.A. („Universal-Investment“) unterliegt den für Verwaltungsgesellschaften geltenden aufsichtsrechtlichen Vorgaben im Hinblick auf die Gestaltung ihres Vergütungssystems. Die detaillierte Ausgestaltung hat die Universal-Investment in einer Vergütungsrichtlinie geregelt. Diese ist mit dem seitens der Verwaltungsgesellschaft festgelegten Risikomanagementverfahren vereinbar, ist diesem förderlich und ermutigt weder zur Übernahme von Risiken, die mit den Risikoprofilen und dem Verwaltungsreglement oder der Satzung der von ihr verwalteten Fonds nicht vereinbar sind, noch hindert diese die Verwaltungsgesellschaft daran, pflichtgemäß im besten Interesse des Fonds zu handeln. Die Vergütungspolitik steht im Einklang mit Geschäftsstrategie, Zielen, Werten und Interessen der Verwaltungsgesellschaft und der von ihr verwalteten OGAW und der Anleger solcher OGAW und umfasst Maßnahmen zur Vermeidung von Interessenskonflikten. Das Vergütungssystem der Universal-Investment wird mindestens einmal jährlich durch einen Vergütungsausschuss der Universal-Investment Gruppe auf seine Angemessenheit und die Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben überprüft. Es umfasst fixe und variable Vergütungselemente.

In die Berechnung der variablen Vergütung gehen sowohl der Ergebnisfaktor der Universal-Investment, die Zielerreichung der Organisationseinheit als auch der persönliche Leistungsfaktor des Mitarbeiters ein. Bei der im Rahmen der persönlichen Leistungsbeurteilung festgelegten Zielerreichung stehen insbesondere eine nachhaltige Geschäftsentwicklung und der Schutz des Unternehmens vor übermäßigen Risiken im Vordergrund. Insbesondere sollen keine Anreize geschaffen werden, übermäßige Risiken einzugehen. Ziel des Vergütungssystems soll gerade eine Kontrollierbarkeit der operationalen Risikokomponenten des Unternehmens sein, verbunden mit einer Steigerung der Effizienz sowie der Arbeits- und Produktqualität durch klar strukturierte Prozesse, Automation und festgelegte Zuständigkeiten. So sind die variablen Vergütungselemente insbesondere nicht an die Wertentwicklung der von Universal-Investment verwalteten Investmentvermögen gekoppelt.

Durch die Festlegung von Bandbreiten für die Gesamtvergütung ist überdies gewährleistet, dass keine signifikante Abhängigkeit von der variablen Vergütung sowie ein angemessenes Verhältnis von variabler zu fixer Vergütung bestehen. Bei der Zuteilung der variablen Vergütung haben Geschäftsführung und Verwaltungsrat ein Letztentscheidungsrecht. Die Mitglieder der Geschäftsführung sowie des Verwaltungsrates der Universal-Investment sind unter folgendem Link www.universal-investment.com/de/Unternehmensleitung-Luxemburg ersichtlich. Der für die Definition und Überprüfung des Vergütungssystems verantwortliche Vergütungsausschuss der Universal-Investment Gruppe besteht aus dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Vertretern der Geschäftsleitung, der Personalabteilung, dem Risikocontrolling, dem Portfoliomanagement und Compliance der Universal-Investment-Gesellschaft mbH.

Über die vorgenannten Vergütungselemente hinaus können Mitarbeiter der Universal-Investment freiwillige Arbeitgebersachleistungen, Sachvorteile  und Altersvorsorgeleistungen beziehen.

Für die Geschäftsführung der Universal-Investment und Mitarbeiter, deren Tätigkeiten einen wesentlichen Einfluss auf das Gesamtrisikoprofil der Universal-Investment und der von ihr verwalteten Investmentvermögen haben („Risk Taker“) gelten besondere Regelungen. Als Risk Taker wurden Mitarbeiter identifiziert, die einen entscheidenden Einfluss auf Risiko und Geschäftspolitik der Universal-Investment ausüben können. Die  Auszahlung der auf der Leistungsbewertung basierenden Vergütung erfolgt in einem mehrjährigen Rahmen, um zu gewährleisten, dass die Auszahlung der Vergütung auf die längerfristige Leistung der verwalteten Investmentvermögen  und deren Anlagerisiken abstellt. So wird für diese risikorelevanten Mitarbeiter die variable Vergütung nachschüssig über mehrere Jahre ausgezahlt. Dabei wird zwingend ein Anteil von mindestens 40 Prozent der variablen Vergütung über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren aufgeschoben. Der aufgeschobene Anteil der Vergütung ist während dieses Zeitraums risikoabhängig, d.h. er kann im Fall von negativen Erfolgsbeiträgen des Mitarbeiters oder der Universal-Investment insgesamt gekürzt werden. Jeweils am Ende jedes Jahres der Wartezeit wird der aufgeschobene Vergütungsanteil anteilig unverfallbar und zum jeweiligen Zahlungstermin ausgezahlt.