Frankfurt am Main, 15. Februar 2018

Chancen für Anleger: Viele Schwellenländer kommen besser durch den Flash-Crash

Die jüngste Korrektur an der Wall Street machte auch vor den Schwellenländerbörsen nicht halt. Axel Krohne, Head of Portfoliomanagement bei der auf Schwellenländer-Investments spezialisierten EM Value AG, der Fondsinitiatorin des AvH Emerging Markets Fonds UI (DE000A1145G6) beim AvH Emerging Markets Fonds UI, kann dieser Entwicklung gleichwohl auch Gutes abgewinnen.

Viele Investoren, so Krohne, hätten sich vom überschwänglichen Optimismus der letzten Jahre einlullen lassen. Die scharfe Korrektur habe die Anleger aufgeweckt – und gebe ihnen nun die Gelegenheit, ihre Strategie im Hinblick auf Diversifikation und Werthaltigkeit zu überdenken.

„In den USA“, so Krohne, „war eine Korrektur angesichts einer überzogenen Euphorie und anspruchsvoller Bewertungen überfällig.“ Die Schwellenländer hätten auf den dortigen Panikanfall dagegen durchaus gemischt reagiert. So seien zwar Aktien aus China und Hongkong, die die Anleger im vergangenen Jahr favorisiert hätten, zuletzt stark abverkauft worden. Es habe aber auch Märkte gegeben, die sich der Korrektur ganz oder teilweise widersetzen konnten. „Gerade einige der Frontier-Märkte, in denen der AvH Emerging Markets Fonds UI  stark gewichtet ist, reagierten auf die extrem negativen US-Vorgaben fast gar nicht mehr. Das macht uns zuversichtlich, dass wir zurzeit genau an den richtigen Börsen präsent sind.“

Der auf Schwellenländer-Aktien und -Renten spezialisierte AvH Emerging Markets Fonds UI richtet seine Anlagepolitik konsequent an Value-Kriterien aus. Der Fonds weicht deshalb häufig von der Ländergewichtung ab, die die großen Indizes vorgeben. Besonders stark ist er derzeit in Aktien aus Ägypten und Nigeria investiert. Beide Länder erholen sich aktuell aus schwerwiegenden Wirtschaftskrisen, die mit einer starken Abwertung der jeweiligen Währungen und Asset-Preise einhergingen. „Daneben gefallen uns wegen der sehr günstigen Bewertungen auch russische Werte“, so der Schwellenländer-Experte Krohne. „Allerdings sind wir nicht in russische Öl- und Gasschwergewichte investiert, sondern bevorzugen mittelgroße Titel aus den Sektoren Industrie und Konsum“. In asiatischen Titeln ist der Fonds dagegen untergewichtet, da hier laut Krohne die Markterwartungen an das künftige Wachstum oft schon hoch sind. „Chinesische Aktien haben wir komplett gemieden, was uns jetzt in der Korrekturphase sehr zugute kommt,“ so Krohne.

Dass Axel Krohne und sein Team einen vielversprechenden Investmentansatz verfolgen, stellt der AvH Emerging Markets Fonds UI seit nunmehr drei Jahren unter Beweis. Das Analysehaus Morningstar verlieh dem erfolgreichen Schwellenländerfonds zuletzt die begehrte 5-Sterne-Auszeichnung. Der Fonds gehört damit laut Morningstar-Rating zu den besten zehn Prozent der Fonds innerhalb seiner Anlagekategorie. Im Drei-Jahres-Vergleich nimmt er unter den Emerging-Markets-Mischfonds mittlerweile sogar den Spitzenplatz ein. Morningstar bestätigt dem Fonds, mit 6,63 Prozent innerhalb der Peer Group die höchste durchschnittliche Jahresrendite erzielt zu haben (Stichtag 31. Januar 2018).

Fondsmanager Axel Krohne will sich auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen. „Die Auszeichnung von Morningstar freut uns aber schon. Sie zeigt vor allem, dass der Value-Ansatz keine lebensfremde Ideologie ist, sondern dass wir damit für unsere Investoren einen echten Mehrwert schaffen können.

Keyfacts

Insbesondere Frontier-Märkte Ägypten oder Pakistan sind attraktiv

AvH Emerging Markets Fonds UI ist aktuell der beste Schwellenländer-Mischfonds im Morningstar-Ranking

Nach Start vor drei Jahren nun mit fünf Morningstar-Sternen ausgezeichnet

Über EM Value

Die EM Value AG ist eine Beratungsgesellschaft für Value-Anlagen in den Emerging Markets. Das Team beschäftigt sich seit 16 Jahren professionell mit Kapitalanlagen in den Schwellenländern und hat sich vor Ort ein umfangreiches Netzwerk an Research-Quellen aufgebaut. Verwaltungsrat Alpay Ece, verfügt über einen breiten Erfahrungshorizont im Investmentbanking.

Bernd Obergfell

Head of Communications

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