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Fondsauflage in herausfordernden Zeiten

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Autoren: Walter Schmitz, All Stars Fondsservice, Dr. Hendrik Leber, ACATIS Investment

Erscheinungsdatum: 17. Oktober 2022

  • Publikumsfonds
  • Fondsauflage
Walter Schmitz und Dr. Hendrik Leber Foto (v.l.n.r): Walter Schmitz, All Stars Fondsservice, und Dr. Hendrik Leber, ACATIS Investment Quelle: ACATIS Investment, BEX Media (Foto Walter Schmitz: Curt Themessl)

Der eine wird in diesem Jahr 82 Jahre … jung und zählt zweifellos zu den Veteranen der deutschen Fondsbranche. Der andere ist um einiges jünger und ein Portfolio Manager der Extraklasse. Walter Schmitz und Dr. Hendrik Leber kennen sich eine kleine Ewigkeit, sind befreundet und haben in den vergangenen Jahren gemeinsam neuartige Fondskonzepte entwickelt und realisiert. Seit kurzem gibt es wieder ein neues Fondskonzept: Der Aktienfonds All Stars 10x10 (ISIN DE000A3C91Q5 (AK R)) von All Stars Fondsservice wurde vor einigen Monaten von der BaFin zugelassen. Im Interview mit ChampionsNews gehen beide auf die Strategie des neuen Fonds ein und werfen einen Blick auf die aktuelle Marktlage.

ChampionsNews: Herr Schmitz und Herr Dr. Leber, seit dem Überfall Putins auf die Ukraine fahren die Börsen Achterbahn. Zu allem Überfluss haben die großen Notenbanken ihre Leitzinsen teils drastisch erhöht. Ist es wirklich klug, ausgerechnet in dieser Zeit einen neuen Aktienfonds zu lancieren?

Walter Schmitz: Einen Fonds legen Sie nicht über Nacht auf. Von der ersten Idee, die Dr. Leber und ich gemeinsam hatten, bis zur Zulassung vergehen Monate, mitunter mehr als ein halbes Jahr. Wir haben im Sommer 2021 gemeinsam mit der Konzeption des All Stars 10×10 begonnen, die Zulassung kam dann Ende Mai 2022.

Dr. Hendrik Leber: Es gibt durchaus auch einen positiven Aspekt im Hinblick auf diesen vermeintlich ungünstigen Zeitpunkt. Lassen Sie es mich so formulieren: Ende April gab es an den weltweiten Aktienmärkten sehr gute Qualität zu Preisen, die wir lange nicht mehr gesehen haben. Auf mittlere und längere Sicht boten sich in den vergangenen Wochen und Monaten, so glaube ich jedenfalls, günstige Kaufgelegenheiten. Entsprechend der Fondsstrategie des All Stars 10×10 haben wir diese mit Freude wahrgenommen.

Walter Schmitz: Mit einem bislang beachtenswerten Ergebnis, wenn ich das hinzufügen darf. Nebenbei bemerkt: Wir haben wie zig Millionen Menschen ebenfalls nicht mit Putins Aggression gerechnet. Zugleich weiß ich aus mittlerweile 60 Jahren Investmenterfahrung, dass es den idealen Zeitpunkt für die Auflage eines Fonds sowieso nicht gibt.

Wie schätzen Sie denn die aktuelle Situation ein?

Dr. Hendrik Leber: Die Reaktion der internationalen Kapitalmärkte auf den Ukraine-Krieg war wie aus dem Lehrbuch. Die meisten Investoren gerieten zwar nicht in Panik, doch sie waren erheblich verunsichert. Und bekanntlich bietet allgemeine Unsicherheit zwar kein günstiges Umfeld für die Kurse, aber für den Einstieg. Überdies haben die großen Notenbanken angesichts historisch hoher Inflationsraten ihre Leitzinsen teils drastisch erhöht. Dies ist zwar volkswirtschaftlich richtig, aber einer guten Entwicklung an den Aktienmärkten nicht eben förderlich.

Positiv aus heutiger Sicht ist wiederum, dass die vormals große Unsicherheit auf Investorenseite allmählich geringer wird und stattdessen wieder zunehmend Planungssicherheit an die Märkte zurückgekehrt ist. Investoren würdigen, dass die Zentralbanken mit der Inflationsbekämpfung endlich ernst machen. Auffallend ist auch, dass zwischenzeitlich immer wieder einmal weniger martialische Töne aus dem Kreml-Umfeld kommen. Doch es wird noch einige Zeit dauern, bis wir an den Aktienmärkten wieder in ein etwas ruhigeres Fahrwasser kommen.

Ich glaube, das größte Risiko ist nach wie vor, nicht zu investieren und entsprechend auch kein Risiko einzugehen. Denn langfristig, ich denke an Zeiträume von zehn oder 20 Jahren, bringen gute Aktienfonds sehr gute Gewinne.

Walter Schmitz

Was sagen Sie Anlegern, die zwar Erfahrung mit Aktien und Aktienfonds haben, sich aber jetzt aus Angst zurückhalten – zumal der All Stars 10×10 noch keinen Track Record vorweisen kann?

Walter Schmitz: Ich habe seit den 1960er Jahren vieles erlebt. Gefühlt gab es unzählige Crashs, aber auch scheinbar zahllose Haussen, die den Anlegern über Jahre vergleichsweise hohe Gewinne bescherten. Daraus habe ich eine einfache Erkenntnis gezogen – als Investor und auch als Fondsinitiator. Ich glaube, das größte Risiko ist nach wie vor, nicht zu investieren und entsprechend auch kein Risiko einzugehen. Denn langfristig, ich denke an Zeiträume von zehn oder 20 Jahren, bringen gute Aktienfonds sehr gute Gewinne. Das Investment in Aktien und Aktienfonds ist eben kein Sprint, sondern ein Langlauf oder gar Marathon.

Haben Sie selbst denn in den All Stars 10x10 investiert?

Walter Schmitz: Wir sind drei Initiatoren und haben selbst insgesamt 22 Millionen Euro als Startgeld investiert – davon allein 15 Millionen Euro aus dem Vermögen meiner Familie. Sie merken also: Wir sind fest davon überzeugt, dass unser Fondskonzept funktioniert und der All Stars 10×10 längerfristig ein sehr gutes Investment sein wird. Mit unserem eigenen Investment möchten wir genau diese Botschaft auch unseren Anlegern vermitteln, die uns und unserem Portfolio Manager, Hendrik Leber, ihr Geld anvertrauen.

Wir haben vor etwas mehr als einem Jahr zehn unterschiedliche und zugleich aussichtsreiche Anlagethemen herausgefiltert. Etwa die „Giganten“, die „besten Dividendenzahler“, die „gewinnträchtigsten Unternehmen“ und sieben weitere.

Dr. Hendrik Leber

Herr Dr. Leber, Ihr Geschäftspartner und Freund Walter Schmitz bezeichnete den All Stars 10×10 als Fondsinnovation und einzigartig. Weshalb?

Dr. Hendrik Leber: Ich glaube, das Fondskonzept ist tatsächlich innovativ und einzigartig. Wir haben, wie Walter Schmitz eben erwähnte , vor etwas mehr als einem Jahr zehn unterschiedliche und zugleich aussichtsreiche Anlagethemen herausgefiltert. Etwa die „Giganten“, die „besten Dividendenzahler“, die „gewinnträchtigsten Unternehmen“ und sieben weitere.

Sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus meinem Portfolio-Management-Team wählen für jedes Anlagethema die – aus ihrer Sicht – zehn attraktivsten Unternehmen aus. Somit kann das Portfolio maximal 100 Aktien enthalten. Tatsächlich sind es weniger, weil es etliche Überschneidungen gibt. Ich habe sozusagen das letzte Wort und steuere den Investmentprozess.

Walter Schmitz: Aus unserer Sicht ist die Strategie transparent, eindeutig und vor allem für private Anleger leicht verständlich. In Kombination mit Hendrik Leber als einem der besten und erfolgreichsten Fondsmanager und seinem Team ergibt sich ein Aktienfondsinvestment mit sehr guten Gewinnchancen.

Welche Rendite peilen Sie langfristig im Schnitt an?

Walter Schmitz: Ich orientiere mich an den Wertentwicklungen meiner früheren Fonds. Diese haben ihren Anlegern im Jahresschnitt zwischen acht und zehn Prozent Rendite gebracht. Beim All Stars 10×10 sollte dies nicht anders sein.

Disclaimer

 

©2022. Alle Rechte vorbehalten. Diese Publikation stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Anteilen oder Aktien an Investmentvermögen im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches dar. Anlageentscheidungen sollten nur auf der Grundlage der aktuellen Verkaufsunterlagen (die wesentlichen Anlegerinformationen, Verkaufsprospekt, Jahres- und Halbjahresberichte) getroffen werden, die die allein maßgeblichen Vertragsbedingungen enthalten. Historische Wertentwicklungen sind keine Garantie für eine ähnliche Entwicklung in der Zukunft. Diese ist nicht prognostizierbar. Alleinige Grundlage für den Anteilerwerb sind die Verkaufsunterlagen zu den jeweiligen Investmentvermögen, die kostenlos bei Universal Investment sowie im Internet unter www.universal-investment.com erhältlich sind.

Eine Zusammenfassung Ihrer Anlegerrechte in deutscher Sprache finden Sie auf www.universal-investment.com/media/document/Anlegerrechte. Zudem weisen wir darauf hin, dass Universal Investment bei Fonds für die sie als Verwaltungsgesellschaft Vorkehrungen für den Vertrieb der Fondsanteile in anderen EU-Mitgliedstaaten getroffen hat, beschließen kann, diese gemäß Artikel 93a der Richtlinie 2009/65/EG und Artikel 32a der Richtlinie 2011/61/EU, insbesondere also mit Abgabe eines Pauschalangebots zum Rückkauf oder zur Rücknahme sämtlicher entsprechender Anteile, die von Anlegern in dem entsprechenden Mitgliedstaat gehalten werden, aufzuheben.

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