Frankfurt am Main, 7. Juli 2020

In der Krise setzen Aktien-Profis auf starke internationale Marken und Deutschland

Professionelle Investoren bleiben in diesen turbulenten Zeiten ihren Lieblingstiteln treu – allen voran den amerikanischen Technologiewerten Microsoft, Amazon, Apple und Alphabet. Das hat sich auch drei Monate nach den dramatischen Kursstürzen an den Weltbörsen nicht geändert, wie die aktuelle Analyse von Universal-Investment, der größten unabhängigen Investmentgesellschaft im deutschsprachigen Raum, zeigt. Bereits im neunten Jahr analysieren die Frankfurter die Aktienanlagen von Publikumsfonds auf ihrer Plattform.

„Das Volumen der Publikumsfonds auf unserer Plattform ist in den vergangenen acht Jahren um das Dreifache auf mittlerweile 42 Milliarden Euro gestiegen,“ sagt Katja Müller, Mitglied der Geschäftsleitung und Chief Customer Officer bei Universal-Investment. „Dabei beobachten wir ein großes Maß an Kontinuität bei der Aktienauswahl, aber auch immer wieder die eine oder andere Überraschung.“

Deutschland wird attraktiver

Seit Jahresbeginn gab es einige Bewegungen in den Portfolios: Die Fondslenker bauten dabei den deutschen Anteil ihrer Favoriten um und aus. Nur SAP und Grenke blieben; mit den DAX-Werten Allianz und Münchner Rück kamen zwei bekannte Dividendenschwergewichte wieder dazu.

Eine Überraschung findet sich bei den Neuzugängen: Mit der israelischen Wix.com ist seit April zum zweiten Mal überhaupt ein Unternehmen dabei, das weder im deutschen Heimatmarkt noch in den USA seinen Hauptsitz hat. Die Online-Plattform unterstützt Unternehmen unter anderem bei der Erstellung von Websites und ist seit November 2013 im NASDAQ gelistet.

Israelische Online-Plattform Wix.com neu unter den Top 10

Amerikanische Tech-Riesen ganz oben, vier deutsche Blue-Chips

Die Lieblingsaktien der Profis

Nur acht Monate hielt sich der neuseeländische Betreiber von Seniorenwohnheimen und Kliniken Ryman Healthcare Limited unter den stärksten zehn. Auch die französische Kosmetikgruppe L'Occitane International und die belgische Getränkegruppe Anheuser-Busch InBev gehören nicht mehr zu den Spitzenreitern.

BASF verliert Stammplatz

Bei den deutschen Namen fehlte im Mai Dauerfavorit BASF im Ranking. Mit wenigen Ausnahmen war die Aktie seit Beginn der Auswertungen Anfang 2012 immer oben mit dabei. Damals fanden sich allerdings auch nur deutsche Qualitätswerte unter den Favoriten, bevor sukzessive internationale Titel dazu kamen. So hält seit März 2014 Waren Buffets Holding Berkshire Hathaway ihre Position unter den Spitzenreitern. Schwellenländeraktien oder Nebenwerte spielen in dieser Liga keine Rolle.

Die Publikumsfonds auf der Plattform von Universal-Investment legen je nach Strategie sehr breit gestreut in Aktien an. Die zehn stärksten Namen stehen dabei für rund acht Prozent der Anlagen.

Bernd Obergfell

Head of Communications

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bernd.obergfell@universal-investment.com

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