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Konsequent anders: Der grüne Stern am Indexmarkt

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Autoren: Alexander El Alaoui, ausblick capital

Erscheinungsdatum: 04. April 2022

  • Fondsauflage
  • Publikumsfonds
Alexander El Alaoui Alexander El Alaoui, Geschäftsführer von ausblick capital Quelle: Medienagenten

Als einer der jüngsten Fondsinitiatoren Deutschlands mischt Alexander El Alaoui (33), Geschäftsführer von ausblick capital, mit einem neuartigen Produkt den Indexmarkt auf. 2021 kam sein Fonds auf den Markt, doch schon jetzt kann er auf einen Track Record von 25 Jahren blicken. Grund dafür: Der nx-25 Indexfonds R basiert auf dem 1997 gegründeten nx-25 (Natur-Aktien-Index), Europas vermutlich ältestem nachhaltigen Aktienindex. Im Interview mit ChampionsNews erklärt El Alaoui, warum der Fonds vor allem bei Privatanlegern beliebt ist und was aus seiner Sicht ein „grünes“ Finanzprodukt ausmacht.

ChampionsNews: In einem Spiegel-Artikel heißt es über den nx-25-Index, er sei Europas „Pionier der grünen Geldanlage“. In diesem Jahr feiert er sein 25-jähriges Jubiläum – passend zum Namen. Warum haben Sie gerade jetzt einen Fonds auf Basis dieses Index gestartet?

Alexander El Alaoui: Im Grunde wollte es der Markt so. Viele Anleger, vor allem Privatanleger, beobachten den Index bereits seit Jahren. Die Fangemeinde wächst und wächst, besonders in Österreich, aber auch in Deutschland. Immer mehr Menschen wollten in den Index investieren, konnten es aber nicht, da das passende Vehikel fehlte. Daher lag die Idee nahe, mittels eines eigenen Fonds den Index abzubilden und so Anlegern die Möglichkeit zu geben, an dessen Wertentwicklung direkt partizipieren zu können.

Erklärt das, warum Sie besonders im Retail-Markt Erfolg haben?

Genau. In nur wenigen Tagen nach Auflage flossen bereits 3 Millionen Euro an Kundengeldern in den nx-25 Indexfonds (ISIN DE000A3CWRJ7 (AK R)), ausschließlich von Privatanlegern. Wenige Wochen später waren es schon 7,5 Millionen Euro. Dieser frühe Erfolg beflügelt uns. Wir sehen darin unseren Ansatz bestätigt. Passive Anlagestrategien machen rund die Hälfte des Gesamtmarkts aus. Auf diese Realität wollen wir mit einem innovativen Produkt antworten.

ChampionNews: Der nx-25-Index umfasst 25 globale Aktien und folgt einer ähnlichen Verteilung wie die namhafter Leitbarometer. Was unterscheidet Ihren Index von seinen Peers?

Alles. Der nx-25 ist eine Kampfansage an die großen Indizes im Markt. Er ist von Grund auf anders konstruiert als 99 Prozent seiner Peers, hat aber einen ähnlich langen Track Record wie viele Schwergewichte in seiner Liga.

Was meinen Sie damit konkret?

Ein Beispiel: Bei konventionellen Indizes entscheidet die Streubesitz-Marktkapitalisierung über die Aufnahme von Unternehmen. Nachhaltigkeit spielt maximal eine nachgelagerte Rolle. Beim nx-25 ist es genau umgekehrt. Relevant ist nicht das Marktgewicht von Firmen, sondern deren Zukunftspotenzial – also das Kernattribut der Nachhaltigkeit. Oder anders ausgedrückt: Klassische Indizes setzen sich aus klassischen Sektoren zusammen, sprich Energie, Konsumgüter, Verkehr, Finanzen und so weiter. Bei uns sind es die gleichen Sektoren, aber ersetzt durch ihr grünes Äquivalent. Also: erneuerbare Energien, vegane und Bio-Lebensmittel, grüner Verkehr und grüne Banken.

Den Zusatz „grün“ verwenden immer mehr Anbieter bei der Beschreibung von Finanzprodukten. Was verstehen Sie darunter?

Wenn wir von „grünen“ Bereichen wie der Kreislaufwirtschaft sprechen, meinen wir damit Unternehmen wie Tomra Systems. Tomra ist an der Osloer Börse notiert und stellt Leergutautomaten her, also Pfand- und Sammelsysteme. Das Unternehmen trägt zur Verwertung und damit Vermeidung von Abfällen bei. Wir meinen: Das ist grün. Der Titel befindet sich bereits seit 1997 im nx-25-Index, einer Zeit also, in der „grün“ nur was für Ökofreaks war, bevor es Mainstream wurde.

Wir ersetzen Computer durch Menschen. 
Alexander El Alaoui

Indizes werden üblicherweise von Computern berechnet, deren Fondsableger automatisiert verwaltet. Nachhaltigkeit gilt dagegen als Domäne aktiver Manager. Ist das nicht ein Widerspruch?

Das stimmt. Deswegen läuft unser Prozess anders ab. Über die Zusammensetzung des Index entscheidet kein Algorithmus, sondern ein Beirat aus Expertinnen und Experten, und den Indexfonds verwaltet kein Computer, sondern ein Fondsmanager, und dieser sitzt in Wien bei fair-finance Asset Management. Kurz: Wir ersetzen Computer durch Menschen .

Was erwarten Sie für die Zukunft?

Ein Aufblühen des Retail-Markts. Gerade in Deutschland ist die Fondslandschaft noch stark institutionell geprägt. Dass sich aber auch das ändert, darauf deuten aus meiner Sicht drei Faktoren hin. Erstens: Immer mehr Anbieter modernisieren ihre Vertriebswege und setzen auf digitale Vermögensverwaltungen – zugunsten privater Anleger. Zweitens: Fintechs besetzen einen zuvor unbeachteten Markt und entwickeln App-Angebote für zumeist junge Menschen, die Fonds lieber am Handy statt am Bankschalter handeln wollen. Und drittens: Neue Impulse, etwa die Frage, was es heißt, klimakompatibel zu investieren, gehen derzeit vom Retail-Markt aus.

Wie ist Ihr Fonds positioniert angesichts globaler Risiken, von Zinsen und Inflation über Geopolitik und den Krieg in Europa?

Weder Index noch Fonds halten russische Titel. Der Anteil amerikanischer Unternehmen liegt über dem europäischer, Titel aus Japan sind leicht übergewichtet, Industriewerte bilden das Schwergewicht. Diese Faktoren polstern Verwerfungen am europäischen Aktienmarkt in Folge von steigender Inflation, geldpolitischen Straffungen und gedrückter Wachstumserwartung in Teilen ab. Entscheidend ist für uns aber ohnehin der langfristige Ausblick. Was uns ein Vierteljahrhundert-Track-Record lehrt: In Aktien zu investieren, heißt langfristig zu investieren. Statistisch gesehen zahlt sich Disziplin aus – wir bewegen uns auf unserer historischen Linie.

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