Overlay Management

Overlay Management

Auf Spur bleiben mit Overlay Management

Overlay-Management-Konzepte: individuell, modular und erprobt.

Jeder Investor hat seine individuelle Anlagestrategie und seine individuelle strategische Asset-Allokation (SAA) – somit seinen ganz eigenen Fahrstil. 



Mit dem individuellen und in den verschiedensten Marktphasen erprobten Overlay-Ansatz bringt das Portfolio-Management-Team bereits seit über 20 Jahren Overlay-Mandate kompetent, professionell und erfolgreich für Investoren auf Ideallinie – sei es als reines FX Overlay oder mit dem modularen Ansatz im Bereich Risk Overlay und Risk OverlayPLUS.

Das Volumen der gemanagten Overlay-Mandate (sowohl auf der eigenen Plattform als auch im Outsourcing) beträgt 39 Milliarden Euro. Um die Performance zu stabilisieren, bietet Universal Investment die übergreifende Steuerung von Aktien-, Zins-, Währungs- oder Spread-Risiken (optional) an, umgesetzt mit Derivaten in einem separaten Overlay-Segment. Als Master-KVG behält Universal Investment den Überblick, zum Beispiel über das Währungs-Exposure in einem Masterfonds (Stand: April 2022).

Overlay-Management-Ansätze

Systematik

Risk Overlay: Systematik

Jedes Overlay-Mandat wird auf die individuellen Bedürfnisse des Investors ausgerichtet.

  • Chance zur Partizipation an positiven und Begrenzung bei negativen Marktbewegungen (Verteidigung der Wertuntergrenze)
  • Möglichkeit, schnell und gebündelt auf Marktrisiken zu reagieren
  • Risikomessung im Rahmen der Overlay-Steuerung (auch im Outsourcing) auf Einzeltitelebene
  • Modularität: Separate Budgetierung der verschiedenen Risikoarten
    • Hauptrisikoarten: Aktien-, Zins-, Währungsrisiken
    • Nicht- oder nur bedingt steuerbare Risiken: z. B. Spread-, Overnight-Risiken
    • Dynamisierung mittels taktischer Signale möglich (Risk OverlayPLUS)
  • Berücksichtigung der unterschiedlichen Asset-Klassen, Risikoarten und Vorgaben
    • Hedgebarkeit, Risikoallokation, Risikobudgetierung
    • Regulatorische und politische Vorgaben
  • Steuerung der Risikoarten separat oder gesamtheitlich
  • Individualität des Overlays wird durch eine eigens dafür entwickelte Softwarelösung unterstützt

Wirkungsweise

Risk Overlay: Wirkungsweise

Modularer Overlay-Ansatz – es wird nur gesichert, was nötig ist.

  • Schafft Individualisierung durch Modularisierung
  • Konsistenter, auf Risikoarten ausgerichteter Risiko-Overlay-Prozess
    • Zielgerichteter Einsatz von Derivaten: Derivate sichern keine Asset-Klassen, sondern Risikoarten
    • Reduziert die Tendenz eines prozyklischen Verhaltens mittels antizyklischen Risikobudget-Transfers zwischen Einzelbudgets (Risk OverlayPLUS)
    • Nutzen von Diversifizierungseffekten, wo sie sinnvoll sind – Absichern von Risiken, wo sie notwendig sind
    • Minimiert die Wahrscheinlichkeit einer Vollsicherung
  • Erhöht die Risikotransparenz, zum Beispiel Performance nach Risikoarten

Taktische Signale

Risk OverlayPLUS: Taktische Signale

Overlay-Steuerungslogik wird auf taktische Signale abgestimmt.

  • Einsatz unabhängig vom Signalanbieter möglich
    • Erfolgreiche Kooperation mit Vescore by Vontobel Asset Management seit über 10 Jahren
    • Taktische Signale haben fundamentalen, aktiven Charakter
  • Performancesicherung durch signalabhängige Limitierung für Risikobudgets
  • Antizyklischer, taktischer Wiedereinstieg in den Markt durch signalbasierte Budgetfreigabe
  • Intelligente Risikobudget-Allokation durch taktische Signale

Taktische Signale – Simulationen

Risk OverlayPLUS – Taktische Signale von Vescore by Vontobel

Es gibt einige Gründe, aus der Fahrspur zu geraten. Und es gibt eine erprobte Möglichkeit, sie zu halten. Wie dies aussehen kann veranschaulichen Simulationen für das Jahr 2020 und 2021 basierend auf der Strategischen Asset-Allokation (SAA): 40 % Aktien Welt, 60 % Renten (Staatsanleihen) Euroland, USD-EUR-Hedge, 8 % Risikobudget, Absicherung über Index-Futures.

Simulation: Performance 2021 mit und ohne Risk OverlayPLUS

  • SAA mit Risk OverlayPLUS: Optimale Sicherung nach unten und schneller Wiedereinstieg in den Markt
  • Rentenseite: Sicherung im Sommer ist für leichten Performanceunterschied verantwortlich
  • Aktienseite: Benchmark wird zu 100 % gehalten
  • Aufwärts- und Seitwärtsmarkt: keine Auswirkung auf SAA mit Risk OverlayPLUS

Simulation: Performance 2020 mit und ohne Risk OverlayPLUS
  • SAA ohne Risk OverlayPLUS durchbricht deutlich im März 2020 die Wertuntergrenze bei 92 %
  • Risk OverlayPLUS hält die Wertuntergrenze: Outperformance durch Sicherung und rechtzeitigen Wiedereinstieg

 

Hinweis: Beim Einsatz eines Overlays können Opportunitätskosten anfallen. Es kann nicht garantiert werden, dass die Wertuntergrenze stets gehalten wird. Vergangene Performance ist kein Maßstab für künftige Entwicklungen.

Währungssicherung

FX Overlay: Währungssicherung

Die zentrale Aufgabe eines FX Overlay ist die Risikobegrenzung von Währungseinflüssen beim Investieren in globale Aktien- oder Rentenwerte und andere, illiquide Anlagen, wie im Bereich Alternative Investments und Real Estate. Universal Investment bietet vor diesem Hintergrund eine regelbasierte Währungssicherung an, entweder direkt im jeweiligen Fonds oder aber zentralisiert in einem separaten Overlay-Segment. Dieses Segment kann sich durch einen geringeren Kassebedarf und eine deutliche Kostenreduktion durch kompetitiven Handel mittels Best-Execution-Ansatz auszeichnen. Zur Abrundung des gesamten FX-Overlay-Prozesses steht der Service des Collateral Pool Managements zur Verfügung.

Verschiedene Ausgestaltungsmöglichkeiten eines FX Overlays können gewählt werden:

FX Overlay – mit FX Futures / FX Forwards

  • Statische Sicherung einer festgelegten Sicherungsquote
  • Nutzung von Netting-Effekten auf Masterfondsebene bei einem zentralisierten Overlay
  • Effektive Reduktion des Risikos von Wechselkursänderungen
  • Klare und nachvollziehbare Prozesse

FX Overlay – mit einer Kombination aus FX Forwards und FX-Optionen

  • Innovativer Mechanismus: Fremdwährungsrisiken werden mit einer Mischung von Forwards und Optionen abgesichert, dadurch kann die Cost of Carry reduziert werden
  • Zero-Cost-Collar-Strukturen sind möglich, dadurch entsteht initial kein Prämienaufwand für die Optionen
  • Anpassungen in der SAA und im FX Exposure erfordern in der Regel keine Anpassung der optionalen Strukturen, sondern werden über die Forwards gesteuert

Das Konstrukt der Master-KVG bietet darüber hinaus einen holistischen Blick auf das gesamte Währungs-Exposure in einem Masterfonds.

Video-Interviews

Manuel Stratmann und Glenn Marci, Senior Portfoliomanager Overlay & Quant Models bei Universal-Investment-Luxembourg S.A., Niederlassung Frankfurt am Main, charakterisieren in diesen Interviews unsere drei unterschiedlichen Overlay-Ansätze.

White Paper

Overlay ist nicht gleich Overlay

Das Portfolio-Management-Team von Universal Investment stellt verschiedene Aspekte rund um das Thema Overlay Management vor.

Interview


Interview mit Vescore

10 Jahre Partnerschaft mit Vescore by Vontobel, 10 Jahre Risk OverlayPLUS

Kontakt

Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welcher Overlay-Ansatz zu Ihrer Anlagestrategie und strategischen Asset- Allokation passt. Wir freuen uns auf den Austausch.
Markus_Neubauer

Markus Neubauer

Managing Director

+49 69 71043 102

markus.neubauer@universal-investment.com
Marcus Kuntz

Marcus Kuntz

Area Head Sales & Fund Distribution

+49 69 71043 190

marcus.kuntz@universal-investment.com
Jochen Meyers

Jochen Meyers

Area Head Relationship Management Institutional Investors

+49 69 71043 460

jochen.meyers@universal-investment.com

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