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Outsourcing im Alltag – Einblicke in eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit
Erscheinungsdatum:
15. Januar 2026
- Unternehmen
Erfahren Sie aus erster Hand, wie unsere Kunden vom Insourcing profitieren
In einem exklusiven Interview gibt Thomas Bosch, Geschäftsführer von ACATIS Investment und unser langjähriger Kunde, spannende Einblicke in unsere gemeinsame Erfolgsgeschichte. Er berichtet über die hohe Qualität der INsourcing-Leistungen
und die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die uns seit vielen Jahren verbindet.
Entdecken Sie, wie unsere Insourcing-Services echten Mehrwert schaffen – durch Qualität, Stabilität und Innovationskraft.
Herr Bosch, ACATIS hat sich im Jahr 2017 entschieden, eine eigene KVG-Lizenz zu beantragen und die Fondsadministration an Universal Investment auszulagern. Was waren die Gründe für diese Entscheidung?
Wir sind bereits seit 1997 Kunde von Universal Investment und haben damals unseren ersten globalen Aktienfonds, den ACATIS Aktien Global Fonds, mit Universal Investment als KVG aufgelegt. Viele weitere Fonds sind gefolgt. Vor etwas mehr als acht Jahren haben wir uns dann entschieden, eine eigene KVG-Lizenz zu beantragen. Der Schritt folgte aus strategischen Gründen, um unter anderem einen besseren Zugriff auf die eigenen Fonds zu haben. Dabei war von Anfang an klar, dass ein großer Teil der administrativen Funktionen bei Universal Investment verbleiben wird.
Wie wurde das Migrationsprojekt gesteuert und wie schnell lässt sich so ein großes Projekt umsetzen? Anders gefragt: Wieviel Zeit verging zwischen der Entscheidung und der vollständigen Ausgliederung?
Ich selbst bin erst seit Juli 2019 bei ACATIS. Da war das Projekt schon abgeschlossen. Aber ich kann in der Rückschau und basierend auf Berichten von meinen dienstälteren Kollegen sagen, dass der Umfang des Projekts seitens ACATIS zumindest in der Anfangsphase unterschätzt wurde. Als neue KVG mussten wir für jede einzelne Funktion definieren, wer hauptverantwortlich ist und wer welche Aufgaben übernimmt. Hinzu kam ein hoher Dokumentationsaufwand. Unser Organisationshandbuch hat inzwischen mehr als 300 Seiten. Am Ende hat das Projekt ein ganzes Jahr gedauert. Sehr positiv war hier die Unterstützung von Universal Investment, die für die Migration eigens einen Projektleiter abgestellt hat. Er und das Team haben den gesamten Prozess von Anfang bis zum Ende erfolgreich begleitet. Die umfangreiche und langjährige Erfahrung des Projektteams war hier mit Sicherheit ein großer Erfolgsfaktor.
Wo sehen Sie seitdem die stärkste Unterstützung?
Das ist ein weites Feld, aber im Kern ist das die Fondsbuchhaltung. Die Komplexität einer eigenen Fondsbuchhaltung kann man erst ab einer gewissen Unternehmensgröße stemmen. Das gilt sowohl für die Größe der Teams als auch für die Höhe der administrierten Assets. Und genau hier liegt der Mehrwert in der Zusammenarbeit mit Universal Investment: Tägliche Anteilspreisberechnung, Risikomessung und Reporting sind elementare Tagesaufgaben. Wir sind froh, einen sehr guten Geschäftspartner zu haben, der auf diese Weise den Erfolg von ACATIS unterstützt. Das gilt auch für vertriebsnahe Prozesse wie der Abrechnung und Auszahlung von Vertriebsfolgeprovisionen, also der Vergütung unserer Vertriebspartner. Außerdem übernimmt Universal Investment die EU-Auslandsregistrierung für unsere Fonds bei der BaFin.
Wie sieht die Zusammenarbeit mit Universal Investment generell im Alltag aus?
Ein echter Erfolgsfaktor ist das Konzept eines zentralen Kundenbetreuers. Es gab in der gesamten Zeit der Zusammenarbeit über Jahrzehnte keinen Wechsel. Wir profitieren von einem starken Back-up und einer hohen Flexibilität. Wenn wir Fragen und Themen direkt an unseren Kundenbetreuer adressieren, bekommen wir eine schnelle und qualifizierte Antwort. Und wenn wir ein sehr spezielles Thema haben, wie zum Beispiel die Quellensteuerrückerstattung in Polen, können wir auch direkt auf die Fachabteilung zugehen. Für uns ist das ein unschätzbarer Vorteil.
Was kann Universal Investment anders oder auch besser machen?
Wir schätzen die globalen Chancen und auch die Wachstumsstrategie der Gruppe, aber für uns, als eher lokalen Kunden, zählt vorrangig die Kontinuität in Deutschland und Luxemburg. Wir erleben ein sehr gutes Serviceniveau. Für uns ist es wichtig, dass Deutschland in der strategischen Ausrichtung der Kernmarkt bleibt und Universal Investment das Kerngeschäft bewahrt, das sie letztendlich groß und erfolgreich gemacht hat.
Worauf wir, auf die Branche blickend, hoffen, ist der Durchbruch beim Thema Blockchain. Hier sehen wir riesiges Potenzial, aber es gibt noch keine praktischen Fallbespiele in der Finanzbranche, die Dinge deutlich effizienter und günstiger zu machen. Da dürfte sich in den kommenden Jahren viel tun. Wir setzen darauf, dass Universal Investment auch Teil dieser Entwicklungen sein wird.
Gibt es Lösungen, Finanzprodukte oder Dienstleistungen, die (von UI) speziell für ACATIS entwickelt wurden?
Ja, die gibt es tatsächlich. Wir haben beispielsweise bei unserem großen Mischfonds, dem ACATIS Value Event Fonds, mit einem Volumen von über 6 Milliarden Euro, Anfang des Jahres in einer großen Anteilklasse von quartalsweiser auf monatliche Ausschüttung umgestellt. Die Umstellung auf eine monatliche Ausschüttung ist mit einem hohen Aufwand verbunden. Universal Investment hat das schnell und reibungslos für uns umgesetzt.
Haben Sie ein Beispiel für uns, wo und wie die Zusammenarbeit konkret Vorteile für Ihre eigenen Kunden schafft?
Ganz konkret bei den Fondsdaten. Wir brauchen einen Partner, der alle Fondsdaten breit in den Markt liefert und dabei alle großen Fondsdatenanbieter abdeckt. Unsere Kunden kaufen Produkte nur, wenn sie laufend mit Fondsdaten versorgt werden. Auch hier haben wir mit Universal Investment einen Partner, der all dies sicherstellt.
Gibt es am deutschen Markt oder auch international Leistungen, die Sie gern noch in Anspruch nehmen würden?
Ja, wir haben vor knapp zwei Jahren bei Universal Investment angefragt, ob wir gemeinsam aktive ETFs in Irland auflegen können. Dies war seinerzeit noch nicht möglich. Da hat sich inzwischen viel getan, und es kann gut sein, dass das zukünftig für uns ein Thema wird. Und wir denken in Richtung Alternative Investments und Private Markets. Wenn wir uns entscheiden, hier ein Produkt zu lancieren, könnte die Expertise von Universal Investment sehr hilfreich sein.
Wie sehen Sie die Zukunft des Outsourcings bei ACATIS?
Wir haben mit Universal Investment gerade unseren Rahmenvertrag für sieben weitere Jahre verlängert. Wie skizziert, haben wir große Teile des KVG-Administrationsgeschäfts an Universal Investment ausgelagert und überhaupt kein Interesse daran, dies im eigenen Haus aufzubauen. Selbst, wenn wir jetzt von 10 Milliarden auf 20 Milliarden Euro AuM wachsen würden, würde sich daran nichts ändern. Wir brauchen einen Partner, der eine kritische Größe hat, und da steht Universal Investment als europäischer Marktführer an erster Stelle für Stabilität und Kontinuität.
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